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Heilpflanze:
Wacholder stärkt den Magen
Wacholderbeeren würzen Speisen und machen sie zugleich bekömmlicher
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Mal Baum, mal Strauch – der immergrüne Wacholder (Juniperus
communis) prägt die Landschaften ganz Europas. Seit Jahrhunderten
dienen seine blauvioletten bis schwarzbraunen getrockneten Beeren
(Juniperi pseudofructus) als Würze in ballaststoff- und fettreichen
Speisen. Bereits Dioskurides, Grieche und berühmtester Pharmakologe
des Altertums, erwähnte die Frucht. Sie sei „dem Magen wohl
bekömmlich, wirkt bei Blähungen, Leibkrämpfen, auch harntreibend“.
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Das gilt noch heute. Weil die Beeren Magenbeschwerden ohne
krankhafte Ursache lindern und die Ausscheidungsfunktion
unterstützen, finden sie sich in Magenmitteln, Blasen- und Nierentees.
Ein Zuviel der Beeren wirkt jedoch giftig. Schwangere und Nierenkranke
sollten deshalb auf Wacholderpräparate verzichten. Nur Mittel aus der
Apotheke verwenden!
10.01.2012, Bildnachweis: Jupiter Images
GmbH/BrandXPictures
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